Götz Sambale – 2013

Das carré domstrasse präsentiert im Empfangsbereich und im Innenhof
die Werke des Künstlers Götz Sambale




Die großformatigen Holzobjekte aus der Werkserie „Formen“, die Götz Sambale aus riesigen Holzstämmen mit Kettensäge, Schnitzeisen und Raspel formt, besitzen trotz ihres beeindruckenden Formates eine Leichtigkeit. Bei den Skulpturen geht es um elementare Formprozesse in der Natur (Formenreihen) sowie um reduzierte Proportionsstudien nach formalästhetischen Gesichtspunkten. Auch Symmetrien spielen eine große Rolle.

Die Formen entstehen in einem Wechsel von innerer und äußerer Bearbeitung der Stammstücke.
Es ergeben sich Ansichten, die an florale Objekte erinnern – an Blütenstände, an die Innenwände von aufgeschnittenen Früchten wie z.B. eines Granatapfels. Auch wird man erinnert an die berühmten makroartigen Aufnahmen von Pflanzen von Karl Blossfeld, die dieser 1928 in dem Band „Urformen der Kunst“ veröffentlichte.

Die Formen entstehen aus den unterschiedlichsten Hölzern wie z.B. Eiche, Platane, Pappel, Ulme, Götterbaum und Schnurbaum. Die Oberflächen werden meist geschliffen und geseift, oder dunkel patiniert und geölt.

Ergänzt werden die „Formen“ in der Ausstellung durch holzschnittartige Drucke auf Bütten, die durch Verwendung kleinerer Skulpturen als Druckstöcke entstanden sind.

Götz Sambale, geb. 1967,
1986-92 Kassel / Frankfurt / Capetown, Ausbildung zum Schreiner
1992-96 Studium Bildende Kunst / Bildhauerei bei Prof. A. Kienlin und Prof. U. Schnackenberg, Alanus-Kunsthochschule, Alfter/Bonn.
seit 1996 Ateliers in Köln
seit 1996 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie Messebeteiligungen Art Karlsruhe 2010 und 2011, Cologne Fine Art 2009.

Die Ausstellung wird in der Zeit von August bis Ende Oktober im carré domstrasse zu sehen sein und wurde konzipiert von KOELN-ART-PROJECTS – www.koeln-art.de.